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Der Aufstieg der HMI:
Von der Mensch-Maschine-Schnittstelle zur Unternehmensschnittstelle

Von Joe Bartolomeo, Marketing Manager Geschäftsbereich HMI, Rockwell Software

RSView32 Active Display Bis vor kurzem besaß die HMI-Software noch eine klar definierte Aufgabe auf der Werksebene. Sie diente im wesentlichen als Verbindung zwischen Bediener und Maschine und bot Zustandsinformationen auf Fertigungsebene zur Überwachung von Prozeßdaten, Meldung von Alarmen, Protokollierung von Daten, Animation von Graphiken und visuellen Darstellung des Maschinen- und Prozeßstatus an. Mit dem Aufkommen von PCs und neuen Softwaretechnologien in den letzten zehn Jahren hat sich auch die industrielle Fertigung von seinen althergebrachten Strukturen gelöst und erfährt seit den späten 80er Jahren eine rasante Entwicklung.

  
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Mittlerweile hat sich der Schwerpunkt bei der Fertigung von der Hardware auf die Software verlagert und von der HMI-Software, die diskrete und Prozeßanwendungen steuert, auf eine "Middleware"-Software, die unternehmensweite Geschäftslösungen bietet. Aufgrund der wachsenden Anforderungen hat sich die HMI-Software von einem Visualisierungstool auf Werksebene zu einer "Unternehmensschnittstelle" gemausert. Sie stellt die Erfassung, Steuerung und Übertragung von Werksdaten im gesamten Unternehmen sicher.

Die Bedeutung neuer Technologien
Anbieter industrieller Automatisierungssoftware, die engen Kontakt zu ihren Kunden pflegten und deren veränderte Bedürfnisse erkannten, wurden sich schnell der Vorteile von unterstützenden Technologien, wie COM und DCOM, OLE, ODBC, OPC, VBA und ActiveX, bewußt. Diese Technologien erweitern nicht nur die Fähigkeiten herkömmlicher HMI-Software, sondern bieten auch unübertroffene Anpassungsmöglichkeiten, Skalierbarkeit, Interoperabilität mit anderen offenen Systemen und Portabilität über mehrere Plattformen hinweg.

Unter den konkurrierenden HMI-Softwareprodukten galt RSView32 schon immer als führend. RSView32 ist die erste HMI, die sich die aufkommenden Microsoft-Technologien zunutze machte, indem sie ihre Architektur auf den Standards "Component Object Model" (COM) und "Microsoft Foundation Classes and Templates (MFC&T)" aufbaute. Ferner war RSView32 die erste HMI-Software, die ein Objektmodell entwickelte, um Teile ihrer Funktionalität offenzulegen, die ActiveX-Steuerungen verwendete, "Visual Basic for Applications" (VBA) von Microsoft vollständig in ihre Kernprodukte integrierte, das "Distributed Component Object Model" (DCOM) von Microsoft einsetzte und "OLE for Process Control" (OPC) als Server und Client unterstützte.

RSView32 ist durch ihre innovative Technologie weiterhin richtungsweisend. Erst vor kurzem wurde die Add-On-Architektur (AOA) eingeführt. Diese erweitert die Funktionalität von RSView32 und integriert neue Add-On-Funktionen direkt im RSView-Kern.

Technologisch die Nr. 1 zu sein ist wichtig. Letztendlich dienen neue Technologien jedoch nur dem Zweck, reale Applikationen mit leicht erstellbaren, verwendbaren und unterstützbaren Softwarelösungen umzusetzen.

RSView32 - Technologie im Dienste des Kunden
Die offene, komponentenbasierte Architektur von RSView32 ermöglichte ihre schnelle Entwicklung von einer herkömmlichen HMI-Software zu einer "Unternehmensschnittstelle". Mit RSView32 können Sie:

Die neueste Version von RSView32 (Version 6.2) bietet eine Reihe neuer Funktionen:

  • Browsen der OPC-Serveradressen
  • Neue Objekte für die Alarm- und Datenprotokollierung
  • Pop-up-Tooltips für interaktive Objekte
  • Automatische Lokalisierung und Ausführung des Setup-Programms für ActiveX-Steuerungen in einem Active Display-Client
  • Export von Alarm- und Betriebsprotokolldaten in ODBC-fähige Datenbanken
  • Hinzufügen benutzerdefinierter Anmerkungen zu Alarmprotokollen
  • "Security User List" von NT zur Zentralisierung des Sicherheitsmanagements und Vermeidung von Doppelanmeldungen

Ein Blick in die Zukunft
Und was kommt als nächstes? View Anyware - unternehmensweite Ansichtsmöglichkeiten! Unsere durchgängige HMI-Familie erhält in Kürze ein neues Mitglied: die RSView Enterprise-Serie, die Ihre Gesamtkosten nachhaltig reduziert. Dahinter steckt eine Strategie, die Ihre Anforderungen über sämtliche Unternehmensschnittstellen hinweg berücksichtigt - angefangen von Handgeräten mit Windows CE über elektronische Bedienerschnittstellenterminals bis hin zu verteilten HMI-Systemen. "View Anyware" stellt Aufrüstbarkeit, Interoperabilität, Portabilität und Skalierbarkeit von HMI-Projekten sicher.

Profitieren Sie von einem System, das Ihren Automatisierungsstrategien völlig neue Perspektiven verleiht. RSView32 - Lassen Sie Ihren Blick von der Gegenwart in die Zukunft schweifen … Ihr Erfolg ist unser Maßstab.

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